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Codex Data Exchanger (CDE) verbindet mehrere Codex-Instanzen über einen zentralen MCP-Server. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn eine Instanz Quellcode und Git kennt, eine andere aber direkten Zugriff auf Logs, Konfiguration oder Artefakte auf einem Zielsystem hat.
In Codex einbinden
Im Admin-Bereich gibt es ein direkt kopierbares config.toml-Beispiel. Grundsätzlich reicht ein MCP-Eintrag wie dieser:
[mcp_servers.codex_data_exchanger]
url = "https://<dein-cde-endpunkt>/mcp"
startup_timeout_sec = 60
http_headers = { "X-API-Key" = "<api-key>", "computer-name" = "server-prod-01", "tags" = "prod;logs;web" }
Wichtig sind:
X-API-Key: globaler Schlüssel aus der Admin-Konsolecomputer-name: eindeutiger Hostname oder Rollenname des Clientstags: frei wählbare Schlagwörter wieprod,logs,db,web, damit Zielsysteme gezielt adressiert werden können
Wie die Nutzung gedacht ist
CDE ist bewusst asynchron. Eine Codex-Instanz stößt also Arbeit an, die andere Instanz bearbeitet sie später auf dem Zielsystem und liefert das Ergebnis anschließend zurück.
Ein typischer Ablauf ist:
- Die anfragende Codex-Instanz erstellt einen Request an einen oder mehrere Zielcomputer.
- Der Request landet auf dem CDE-Server in der Inbox der passenden Zielclients.
- Auf dem Zielsystem wird die dortige Codex-Instanz manuell gestartet oder auf offene Requests hingewiesen.
- Diese Instanz holt den Request aus ihrer Inbox, liest ihn samt Anhängen und führt die Arbeit lokal auf dem Zielsystem aus.
- Das Ergebnis wird als Response zurückgesendet, bei Bedarf ebenfalls mit Anhängen.
- Die ursprüngliche Instanz ruft die eingegangene Response ab und kann damit weiterarbeiten.
Damit lassen sich Entwicklungs- und Zielsystem sauber entkoppeln, ohne Informationen per Copy-and-paste, Messenger oder manuelle Dateiablage zwischen Rechnern hin- und herzuschieben.
Wofür CDE gut geeignet ist
- Analyse von Logs und Konfiguration direkt auf einem Zielserver
- Delegation von Arbeit an einen anderen Rechner oder eine andere Codex-Instanz
- Rückgabe strukturierter Ergebnisse inklusive Dateien
- Nachvollziehbare Abarbeitung über Requests, Responses und Quittierungen
- Verteilte Zusammenarbeit, wenn nicht jede Instanz auf dieselben Daten zugreifen kann
Praktische Hinweise
- Requests und Responses bleiben als Vorgänge nachvollziehbar gespeichert.
- Größere Dateien können als Anhänge übertragen werden.
- Tags helfen dabei, Requests an passende Zielsysteme zu adressieren.
- Die operative Abarbeitung auf Zielsystemen ist bewusst manuell gestartet und damit kontrollierbar.